Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

27. Januar: Internationaler Holocaust-Gedenktag

Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage organisierte am Koburg-Mahnmal in Mettmann eine Gedenkveranstaltung, an der auch Vertreter der GEW teilnahmen.
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, versammelte sich eine Gruppe von Mettmannern um das Koburg-Mahnmal am Lavalplatz in Mettmann zu einem stillen Gedenken. Die Flötengruppe der evangelischen Kirchengemeinde spielte dazu jüdische Lieder

Anschließend folgte ein Spaziergang zur Oberstrasse 14, dem ehemaligen Wohnort der Familie Schmidt, mit einem Kurzvortrag über das Schicksal der Familie.

Am 27.01.2018 jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 73. Mal.

Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Es befindet sich im südlichen Teil Polens, unweit der Grenzen zur Tschechische Republik und der Slowakei.

Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden in diesem Vernichtungslager ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer. In Auschwitz wurden rund 900.000 der Deportierten unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet. 200.000 Menschen starben unter anderem an Krankheiten, Misshandlungen oder Unterernährung